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Später zahlen ist erlaubt — und du verdienst daran

Wie du deinen Kunden Spielraum gibst, später zu zahlen — gegen eine Prämie, die du erhältst — und warum du dadurch auch öfter sauber pünktlich bezahlt wirst.

NCN Capital·3 Min. Lesezeit
Illustration zu: Später zahlen ist erlaubt — und du verdienst daran

Manchmal möchte ein Kunde lieber etwas später zahlen — ein bisschen Luft im eigenen Cashflow. Normalerweise bedeutet das einen Anruf, eine Diskussion oder schlicht eine Zahlung, die zu spät eingeht. Auf der Plattform machst du daraus eine saubere, bezahlte Option: Später zahlen ist erlaubt, aber gegen eine Prämie. Und diese Prämie geht an dich.

So funktioniert es

Du gibst deinem Kunden die Möglichkeit, im Kalender einen Tag nach dem letzten Zahlungstermin zu wählen. Das System berechnet die passende Prämie. Dein Kunde zahlt diese Prämie zusätzlich zum Rechnungsbetrag — und genau das verdienst du daran.

Wer macht was

Das ist der einzige Button, bei dem das Geld zu dir kommt: Dein Kunde bekommt Luft, du bekommst eine Rendite auf eine Forderung, die du ohnehin schon hattest.

Dein Kunde wählt

Später zahlen, gegen eine Prämie

Er wählt selbst ein Datum nach dem Fälligkeitstermin und gewinnt mehr Luft in seinem Cashflow. Dafür zahlt er dir eine Prämie.
Du verdienst

Rendite auf deine Forderung

Du erhältst eine Prämie auf Geld, das ohnehin hereinkam — nur etwas später, und jetzt vergütet.

Du legst die Prämie fest

Du stellst die Rechnung, also behältst du die Kontrolle. Du legst für dich fest, welche Prämie du für eine Zahlung dreißig Tage später höchstens verlangst — zum Beispiel 2 %. Dein Kunde wählt dann selbst ein Datum; je später er zahlt, desto höher die Prämie, die von fast nichts bis zu deinem Maximum ansteigt:

kurz nach Fälligkeit
0,1 %
10 Tage später
~0,7 %
20 Tage später
~1,3 %
30 Tage später
2,0 %

Beispiel: Du legst das Maximum auf 2 % für dreißig Tage später fest. Die Prämie läuft von 0,1 % kurz nach dem Fälligkeitstermin bis zu 2,0 %, je später dein Kunde zahlt.

Was es bringt

Die Prämie ist eine Rendite auf eine Forderung, die du ohnehin hattest. Füllen wir es einmal aus, rein zur Veranschaulichung: Ein Kunde zahlt eine Rechnung über € 100.000 zwanzig Tage später, gegen eine Prämie von ~1,3 %. Das bringt dir rund € 1.300 — auf Geld, das ohnehin hereinkam.

Ohne Zusatzaufwand

Kein Inkasso-Ärger, kein separater Prozess. Es läuft pro Rechnung über deine bestehenden Rechnungen und dein ERP. Dein Kunde entscheidet selbst, du erhältst die Vergütung.

Der clevere Nebeneffekt

Dieser Button hat einen schönen psychologischen Effekt, den du vielleicht nicht sofort erwartest.

In dem Moment, in dem dein Kunde die Option sieht, gegen eine Gebühr später zu zahlen, wird der Fälligkeitstermin plötzlich greifbar. Wer diese Prämie nicht zahlen möchte, hat einen konkreten Grund, einfach pünktlich zu zahlen. So gewinnst du in beiden Fällen:

  • Wählt dein Kunde, später zu zahlen? Dann verdienst du eine Prämie auf deine Forderung.
  • Entscheidet er sich dagegen? Dann ist die Prämie genau der Grund, warum er sauber am Fälligkeitstermin zahlt.
  • Beides gut für deinen Cashflow — und du musst nichts dafür tun.
Das Wesentliche in einem Satz

Biete deinem Kunden den Spielraum, später zu zahlen, und du gewinnst in jedem Fall: Du verdienst eine Prämie, wenn er sich dafür entscheidet, oder du wirst öfter sauber pünktlich bezahlt, wenn nicht.

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Dies ist eine von vier Situationen auf demselben Kalender — früher oder später, Skonto oder Prämie. Das übergreifende Bild findest du in Ein Kalender, ein Prinzip.

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